Zurück an die Arbeit?

Für Menschen mit einer Hirnverletzung stellt sich im Lauf der Rehabilitation die Frage, ob und in welcher Form sie wieder arbeiten können. Einzelne schaffen den Wiedereinstieg fast problemlos, für viele ist es ein steiniger Weg. Oft sind es die unsichtbaren Beeinträchtigungen, welche die Leistungsfähigkeit einschränken.

Berufliche Abklärung

In der beruflichen Abklärung werden die Betroffenen sorgfältig auf den beruflichen Wiedereinstieg vorbereitet. Ideal ist, wenn das Arbeitsprofil und die Arbeitsbedingungen den Möglichkeiten des/der Betroffenen angepasst werden können. Manchmal braucht es auch Hilfsmittel und bauliche Anpasssungen. Die Belastbarkeit von Menschen mit Hirnverletzung ist meist stark vermindert. Die Rückkehr kann erleichtert werden, wenn der Wiedereinstieg über einige Monate mit kleinem Pensum möglich ist. Voraussetzung, dass der Wiedereinstieg gelingt, ist auch, dass Vorgesetzte und Mitarbeitende über das nötige Wissen und Verständnis verfügen. Wünschenswert ist eine Begleitung des/der Betroffenen durch eine Fachperson, die sich mit den Folgen von Hirnverletzung auskennt.

Coaching und Case Management

Verschiedene Unfallversicherungen sowie die IV beschäftigen interne und externe Coachs oder Case Manager, die Menschen mit einer Hirnverletzung unterstützen, im Arbeitsleben Fuss zu fassen. Ein solcher Coach erarbeitet Eingliederungsprogramme und koordiniert die Aktivitäten verschiedener Kostenträger sowie aller an der Rehabilitation Beteiligten. Der Coach oder die Case Managerin erhält bei FRAGILE Suisse fachliche Unterstützung.


Kontakt

Julia Eugster
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Tel. 0800 256 256

helpline(at)fragile.ch

Nina Kühne
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