Erfahrungen und Porträts

«Ich wollte unbedingt wieder selbständig leben»

Regula K.

Vor gut zwei Jahren erlitt Regula K. einen schweren Hirnschlag. Über 20 Stunden lag die 39-jährige Frau bewusstlos in der Wohnung. Lange wusste man nicht, ob sie das Ereignis überhaupt überleben würde. Heute kann sie sogar wieder alleine wohnen.

 

Porträt von Regula K.


Beeinträchtigungen, die niemand sieht

Sandra J.

Vor bald fünf Jahren erlitt Sandra J. einen Schlaganfall. Dank schneller Hilfe geht es ihr heute körperlich gut, aber psychische Beschwerden sind geblieben. Sie ist schnell müde und hat Konzentrationsschwierigkeiten. Schwere und häufige Panikattacken erschwerten der dreifachen Mutter das Leben.

 

Porträt von Sandra J.


"Ich möchte wieder am Leben teilhaben."

François C. mit seiner Mutter.

François C. leidet seit einem Autounfall im Mai 2011 an Gleichgewichtsstörungen, extremen Rückenschmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen sowie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Bei FRAGILE Suisse fühlt er sich verstanden und bekommt die Hilfe, die er braucht.

 

Porträt von François C.


"Ich wollte nach Hause zu meiner Familie."

Seit einem Herzstillstand vor drei Jahren lebt Karl S. mit den Folgen einer Hirnverletzung. Seine Frau kämpfte dafür, dass er wieder nach Hause kam - und erhielt dabei auch Hilfe von FRAGILE Suisse.

 

Porträt von Karl S.


"Die Hirnverletzung riss mich aus dem Leben."

Als Student und junger Vater erleidet Marius S. 2011 eine Hirnblutung. Seine Beziehung zerbricht an der Belastung. Mit Hilfe von FRAGILE Suisse erkämoft er sich ein grosses Stück Selbstständigkeit.

 

Porträt von Marius S.


"Es war unglaublich anstrengend für meinen Mann."

Raya H.

Raya H. erwartet ihr erstes Kind, als sie 2007 einen Herzstillstand erleidet. Für kurze Zeit bleibt ihr Gehirn ohne Sauerstoff und nimmt Schaden. Heute gestaltet sie mit Unterstützung des Begleiteten Wohnens von FRAGILE Suisse ihren Alltag.

Erfahrungsbericht von Raya H.


"Mir fehlt die Geduld mit mir selber."

Maike N. ist 28 Jahre alt, als bei ihr ein Hirntumor entdeckt wird. Heute plagen die Physikerin wegen der Hirnverletzung ab und zu Zukunftsängste. Doch die junge Frau findet Halt bei ihrer Familie, bei Freunden und anderen jungen Betroffenen von FRAGILE.

Porträt von Maike N.


"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen."

Tabita Röthlin schreibt, wie Sie nach einer Hirnverletzung den Alltag meistert und blickt zurück auf ihre Rehabilitation, Therapie und Suche nach der eigenen Identität: "Inzwischen haben sich ein Dutzend Jahrringe geschlossen. Sie haben sich tief eingeprägt und geben meinem Dasein ein verändertes Profil, das nur ich allein in seiner ganzen Tragweite wahrnehmen kann."


"Danach musste ich alles wieder von Neuem erlernen."

2009 erlitt Jürg Schwyter einen Hirnschlag. "Ich lag neben dem Stuhl und ich konnte mich nicht rühren, nicht mal ein bisschen. Auch konnte ich nicht sprechen – was mir zum Verhängnis wurde, als mich meine Schwester Raphaela immer wieder und wieder anrufen wollte, doch nur den Telefonbeantworter erreichte."  Er beschreibt, wie er in den vergangenen drei Jahren viele Fertigkeiten wieder erlangt hat und lernen musste, sich im Alltag zurecht zu finden.