Hirnblutung/Aneurysma

Eine Hirnblutung ist eine Einblutung ins Gehirn oder seine Hüllstrukturen. Sie kann folgende Ursachen haben:

  • ein hämorrhagischer Schlaganfall
  • ein Unfall oder eine Gewalteinwirkung auf den Kopf mit Schädel-Hirn-Trauma
  • ein Aneurysma (Aussackung einer Hirnarterie)
  • eine Gefässmissbildung oder eine Schwachstelle im Gefässsystem
  • Verkalkung der Arterien und somit Verengung und Verhärtung der Gefässe

Akutbehandlung

Die Unterscheidung zwischen Hirnblutung und Schlaganfall kann nur durch bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) erkannt werden. Sie ist aber für die Art der Akutbehandlung entscheidend.

Blutungen aus dem arteriellen System führen oft zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust. Da sich der Schädel nicht ausdehnen kann, steigt bei einer Einblutung der Druck auf das Gehirn. Dies kann zur Schädigung der Hirnfunktionen führen und von Bewusstseinstrübung über Koma bis zum Tod.

Im Akutspital werden die ersten Diagnosen gestellt. Zur Entlastung des Hirndrucks muss eventuell ein Teil des Schädelknochens vorübergehend entfernt werden.