Hirntumor

Hirntumoren sind Gewebewucherungen im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark), die gutartig oder bösartig sein können.


Gutartig heisst im Gehirn aber keineswegs, dass keine Gefahr besteht. Denn: Ein Hirntumor kann die ihn umgebenden Strukturen verdrängen und somit lebenswichtige Funktionen beeinträchtigen. Wenn ein Hirntumor wächst und an Volumen zunimmt, steigt der Hirndruck an. Das kann lebensbedrohlich sein, weil sich die Schädelknochen nicht ausdehnen können.

Zahlen und Fakten

Bösartige Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sind selten – insgesamt machen sie 1,6 Prozent aller Krebserkrankungen aus. In der Schweiz erkranken pro Jahr rund 600 Menschen an einem bösartigen Hirntumor.

(Quelle: Krebsliga Schweiz 2015)

Was sind Warnzeichen?

Je nach Lage, Grösse und Art eines Gehirntumors können sich die Symptome erheblich unterscheiden. Mögliche Warnzeichen sind: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, epileptische Anfälle.
Symptome erkennen

Behandlung

Bei primären Hirntumoren und Hirnmetastasen stehen die operative Entfernung und/oder die Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Begleitende Symptome wie beispielsweise Kopfschmerzen, Erbrechen, epileptische Anfälle werden mit unterstützenden Behandlungsstrategien abgefangen. Oft ist auch eine psychologische Begleittherapie wertvoll.



Die Krebsliga Schweiz hat eine Broschüre (PDF) veröffentlicht, in der Sie alle wichtigen Informationen über die Krankheit, die verschiedenen Tumorarten, Diagnose und Behandlungsmethoden finden.
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