Glasgow-Koma-Skala

Je nach Schwere der Hirnverletzung und der Ausfälle von Hirnfunktionen wird ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) nach der Glasgow-Koma-Skala (GCS) in drei Stufen unterteilt. Die Skala bewertet, wie gut der Betroffene reagieren kann.

 

Daraus ergeben sich drei verschiedene Grade:

  • GCS 15-13 Punkte: SHT 1. Grades
    Entspricht der Gehirnerschütterung. Diese leichte traumatische Hirnverletzung kann zu einer kurzfristigen Beeinträchtigung der Hirnfunktionen, z. B. kurze Bewusstlosigkeit, Erinnerungsverlust, Orientierungslosigkeit führen. Eine sorgfältige ärztliche Abklärung ist wichtig. In der Regel sind im Computertomogramm keine Schädigungen des Gehirns sichtbar. 
    Patienteninformation der Rehaklinik Bellikon (PDF)

  • GCS 12-9 Punkte: SHT 2. Grades
    Je nach Lokalisation der Hirnschädigung treten neurologische Defizite auf, die über Jahre als sichtbare oder nicht sichtbare Beeinträchtigungen zurückbleiben können.

  • GCS 8-3 Punkte: SHT 3. Grades
    Beim Schweren SHT sind die vegetativen Störungen und neurologischen Ausfälle gravierend. Koma, Wachkoma sind oft die Folgen von Hirnblutungen und ansteigendem Hirndruck. Ein SHT 3. Grades kann zum Tod führen.