Spendenaktion: Betroffener startet an Multisportevent

Lars Sollberger auf Inline-Skates
Lars Sollberger

Am diesjährigen Belpathlon am 16. September starten die zwei Arbeitskollegen Lars Sollberger und Walter Bill unter dem Namen "FRAGILE Suisse", um Spenden für unsere Organisation zu sammeln. Lars Sollberger hatte vor zwei Jahren selber einen Hirnschlag. Sollberger und Bill arbeiten zusammen bei einem Handelsunternehmen im Lebensmittelbereich. Unterstützen auch Sie die Aktion der beiden Berner!

Der Multisportevent durch das Gürbetal besteht aus den Disziplinen Inlineskaten, Mountainbiken, Rennradfahren und Laufen. Insgesamt werden Sollberger und Bill rund 90 Kilometer zurücklegen.

 

Wie wird der Spendenbeitrag genutzt?

Die gesamte Spende kommt ausnahmslos FRAGILE Suisse zugute. Das Geld wird dort eingesetzt, wo Hilfe dringend nötig ist: in der Beratung, im Begleiteten Wohnen, im Kurswesen sowie in Projekten und Angeboten für Menschen mit Hirnverletzung und ihren Angehörigen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Wie kann man spenden?

Unterstützen auch Sie die Aktion von Lars Sollberger und Walter Bill und spenden Sie für Menschen mit Hirnverletzung.

Sie können

Herzlichen Dank!


Interview mit Lars Sollberger

Lars Sollberger, wieso starten Sie dieses Jahr am Belpathlon unter dem Namen "FRAGILE Suisse"?

Ich hatte vor zwei Jahren einen Hirnschlag und war eine lange Zeit im Inselspital in Bern. Dort erfuhr ich leider nichts von FRAGILE Suisse und ihren Dienstleistungen, obwohl mir das zu dieser Zeit sehr geholfen hätte. Deshalb ist es mir wichtig, dass Menschen mit Hirnverletzung und ihre Angehörige von dieser Anlaufstelle erfahren und wissen: Man wird unterstützt.

Haben Sie bereits schon einmal am Belpathlon mitgemacht? Auch vor ihrer Hirnverletzung? Waren Sie schon immer so sportlich?

Am Belpathlon habe ich noch nie teilgenommen, aber bereits an verschiedenen Skate Tours, auch international. Ich habe auch 30 Jahre lang Fussball gespielt. Ich war also schon immer sportlich.

Wie ist die Beziehung zu ihrem Arbeitskollegen? Warum machen Sie genau mit ihm dort mit?

Ich arbeite seit 6 Jahren mit Walter und wir haben auch schon zusammen an einem Gigathlon teilgenommen. Er ist auch sehr sportlich; für mich kam niemand anderes in Frage.

Was haben Sie für Einschränkungen wegen der Hirnverletzung?

Ich hatte ziemliches Glück im Unglück. Nach meinem Hirnschlag hatte ich Schmerzen im rechten Bein und musste erst mal wieder laufen lernen. Jetzt habe ich beim Reden manchmal Sprachaussetzer. Und natürlich die weit verbreitete Folge einer Hirnverletzung: Die ständige Müdigkeit.

 

Mehr zum Belpathlon: www.belpathlon.ch