Medienmitteilungen

Gründung einer IV-Allianz: Ja zu Weiterentwicklung, Nein zu Leistungsabbau

Mehrere Organisationen und Parteien haben sich zur IV-Allianz zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die anstehende Revision des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG) soll zu einer echten Weiterentwicklung der IV führen – und nicht zu einem Leistungsabbau.

Medienmitteilung vom 18. März 2018 (PDF)


«Kundgebung Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen» - 1,8 Mio. Menschen fordern Gleichstellung: Jetzt!

In der Schweiz gilt gleiches Recht für alle. Stimmt nicht! Die rund 1,8 Mio. Menschen mit Behinderungen müssen immer noch für ihr Recht auf Gleichstellung kämpfen. Heute trafen sich Betroffene und Angehörige auf dem Bundesplatz in Bern zur nationalen Kundgebung und forderten «Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Jetzt! 20 Jahre warten ist genug.»


Medienmitteilung vom 17. März 2018 (PDF)


Auswertung Gemeinderückmeldungen (PDF)


Reform bei den Ergänzungsleistungen (EL-Reform) im Nationalrat: Menschen mit Behinderungen: Zu wenig zum Leben

Der Nationalrat hat die EL-Reform in eine reine Sparvorlage verwandelt – entgegen der Absicht des Bundesrates, der keine Abstriche beim Leistungsniveau wollte. Die beschlossenen Kürzungsvorschläge treffen IV-Bezügerinnen und -Bezüger besonders hart. Er nimmt in Kauf, dass viele Menschen mit Behinderungen in den finanziellen Ruin getrieben werden.


Medienmitteilung vom 15. März 2018 (PDF)


«Reform der Ergänzungsleistungen (EL)» - Entwürdigende Leistungskürzungen und Lebensführungskontrollen

Der bürgerlich dominierte Nationalrat setzt nicht nur einen knallharten Sparkurs durch. Er verschärft auch die Lebensführungskontrolle gegenüber Personen, die auf EL angewiesen sind. Damit ist nicht nur das am Anfang des EL-Reformprozesses geäusserte Ziel völlig verfehlt, das bisherige Leistungsniveau zu erhalten. EL-Beziehende werden auch entwürdigt. Der Ständerat ist gefordert, das Boot wieder zu entladen.


Medienmitteilung vom 15. März 2018 (PDF)


Überwachung Versicherter im Nationalrat - Das Parlament öffnet der Willkür Tür und Tor

Versicherungen dürfen den Rechtsstaat aushöhlen, Versicherte stehen unter Generalverdacht, und ihnen werden elementare Grundrechte verweigert – die «gesetzliche Grundlage zur Überwachung von Versicherten», die heute der Nationalrat beschlossen hat, ist eines Rechtstaates nicht würdig. Behördenwillkür ist vorprogrammiert und die Privatsphäre der Versicherten wird in unzulässiger Weise verletzt, wenn der Ständerat nicht noch korrigierend einschreiten wird. Versicherungsmissbrauch darf nicht mit Missbrauch bekämpft werden.


Medienmitteilung vom 12. März 2018 (PDF)


AGILE.CH ist entsetzt über Sondergesetz für Sozialversicherte

Die bürgerliche Mehrheit des Nationalrates hat heute erneut gezeigt, dass sie dem neoliberalen Geist verpflichtet ist. Sie ist den Empfehlungen ihrer vorberatenden Sozial- und Gesundheitskommission (SGK-N) gefolgt und hat einer sondergesetzlichen Grundlage zur Überwachung von hunderttausenden Sozialversicherten zugestimmt.


Medienmitteilung vom 12. März 2018 (PDF)


Dosto-Beschwerde (Zweite Zwischenverfügung des BVG): SBB tragen das Risiko - Noch kein inhaltlicher Entscheid

Inclusion Handicap hat die zweite Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) zur Beschwerde gegen die befristete Betriebsbewilligung der neuen Dosto-Züge der SBB zur Kenntnis genommen. Das BVGer hat entschieden, dass die aufschiebende Wirkung bei allen Zügen entzogen wird. Es gilt festzuhalten: Die von Inclusion Handicap vorgebrachten 15 Mängel sind NICHT Bestandteil dieses Zwischenentscheides. Noch ist nicht entschieden, ob die neuen Züge dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) entsprechen. Das Risiko von späteren Anpassungen der fertiggebauten Züge tragen die SBB.


Medienmitteilung vom 7. März 2018 (Link)


Grundsatzentscheid für Heimbewohnerinnen: Bundesverwaltungsgericht setzt diskriminierung ein Ende

Das Bundesverwaltungsgericht (BVG) hat ein wegweisendes Urteil gefällt und einer Person mit Behinderungen ihr Recht auf IV zugestanden. Diese hätte ihr entzogen werden sollen, weil sie dauerhaft in einem Heim in der Schweiz lebt und unter umfassender Beistandschaft steht – ihre Eltern aber den Wohnsitz im Ausland haben. Das BVG beendet eine diskriminierende Praxis des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BFS) und des Bundesrates.


Medienmitteilung vom 7. März 2018 (Link)


Woche des Gehirns 2018: 12. März bis 18. März

Vom 12. bis 18. März nehmen FRAGILE Suisse und ihre Regionalvereinigungen an der internationalen Woche des Gehirns teil. Jedes Jahr erleiden rund 22'000 Personen in der Schweiz eine Hirnverletzung. Wir haben Antworten auf Fragen rund ums Thema Gehirn.


Medienmitteilung vom 05. März 2018 (PDF).


Medienangebot für Menschen mit Sinnesbehinderung gesichert

Die Behindertenverbände sind erleichtert, dass die Schweizer Stimmbevölkerung heute die Initiative «No Billag» klar abgelehnt hat. Somit wird der Zugang zur politischen Meinungsbildung, Kultur und Unterhaltung für blinde, gehörlose, hör- sowie sehbehinderte Menschen gewährleistet.


Medienmitteilung vom 04. März 2018 (PDF)


Inclusion Handicap zur EL-Reform: Der Gürtel kann nicht noch enger geschnallt werden.

Die Reform der Ergänzungsleistungen (EL) droht zur Abbauvorlage für Menschen mit Behinderungen zu werden. Inclusion Handicap ist alarmiert über die Beschlüsse der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N). Die Gesetzesgrundlage für die Überwachung von Personen, die unter Verdacht des Sozialversicherungsmissbrauchs stehen, schränkt die Persönlichkeitsrechte übermässig ein.


Medienmitteilung vom 23. Februar 2018 (PDF)


AGILE.CH fordert vom Nationalrat die Einhaltung der Grundrechte und der Verhältnismässigkeit

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat eine gesetzliche Grundlage verabschiedet, die eine sehr weitgehende Überwachung von Versicherten ermöglicht. Die Vorschläge der Kommission verstossen gegen Grundrechte, sind unverhältnismässig und untergraben die Gewaltentrennung. AGILE.CH weist darauf hin, dass im Rechtsstaat Schweiz auch für Sozialversicherte die gleichen Rechtsgrundsätze gelten wie für alle anderen Einwohnerinnen und Einwohner dieses Landes.


Medienmitteilung vom 23. Februar 2018 (PDF).


AGILE.CH fordert am realen Leben orientierte Ergänzungsleistungen.

«Das Leistungsniveau bleibt erhalten.» Dieses Ziel wollte der Bundesrat mit der EL-Reform erreichen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) verfolgt ganz andere Ziele. Nach dem Ständerat ist offenbar auch sie der Meinung, dass es den Menschen, die EL beziehen, zu gut geht. Darum will sie breitflächig Leistungen abbauen.

 

Medienmitteilung vom 23. Februar 2018 (PDF).


Persönlichkeitsrechte gelten nicht für IV-Bezüger

Bern, 14. Dezember 2017 / Versicherungsmissbrauch gilt es zu bekämpfen. Dazu soll auch die Möglichkeit bestehen, Verdächtige zu observieren. Doch was der Ständerat heute beschloss, geht zu weit: Rechtsstaatliche Prinzipien werden mit Füssen getreten. Inclusion Handicap kritisiert diesen Entscheid. 

Medienmitteilung vom 14. Dezember 2017 (PDF)


3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: Arbeit – Einkommen – Selbstbestimmung

Menschen mit Behinderungen haben ein deutlich höheres Armutsrisiko als Menschen ohne Behinderung. Sie sind häufiger ohne Stelle, werden oft wegen ihrer Behinderung diskriminiert, und die Leistungen der IV und anderer Sozialversicherungen geraten immer mehr unter Druck. Ein selbstbestimmtes Leben wird für viele Menschen mit Behinderungen so erschwert. Zahlreiche Betroffene und Organisationen werden am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen vom 3. Dezember auf diese Missstände aufmerksam machen. Bundespräsidentin Doris Leuthard wird einen Appell veröffentlichen. 

Medienmitteilung vom 29. November 2017 (PDF)


 

 

Risikofaktoren für einen Schlaganfall

Zürich, 19. Oktober 2017 / Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfall-Tag. In der Schweiz erleiden rund 16‘000 Menschen jährlich einen Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt. Im Interview spricht Dr. Rolf Frischknecht, Belegarzt am Waadtländer Universitätsspital CHUV an der Abteilung für Neuropsychologe und Neurorehabilitation und Vorstandsmitglied von FRAGILE Suisse, über Risikofaktoren und Präventionsmassnahmen.

 

Medienmitteilung vom 19. Oktober 2017


Wie zwei Brüder aus Schwyz für einen guten Zweck ins Schwitzen kommen

Zürich, 24. Juli 2017 / Den Sommer verbringen viele in der Badi – nicht so die zwei Brüder Kevin und Yannick Zürcher aus Schübelbach (SZ). In den Sommerferien machen sie zusammen eine Bike-Tour durch das Bündnerland mit einer wichtigen Botschaft: Einen Velohelm zu tragen ist lebenswichtig. Viele Velofahrer ziehen sich bei einem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma zu – mit gravierenden Folgen. Die Brüder möchten auf dieses Risiko aufmerksam machen und Spenden sammeln für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten. 

 

Medienmitteilung vom 24. Juli 2017


Reform der Ergänzungsleistungen: Wer wenig hat, dem wird genommen

Bern, 20. Juni 2017 / Das vom Ständerat beschlossene Sparpaket ist für Beziehende von Ergänzungsleistungen ein Affront. AGILE.CH, die Dachorganisationen von Menschen mit Behinderungen, fordert vom Nationalrat Korrekturen, damit auch Menschen mit Behinderungen ein würdiges Leben führen können.

Medienmitteilung vom 20. Juni 2017 (PDF)


Wegweisend: Erstmals Urteil wegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen

Bern, 21. März 2017 / Die Behindertenorganisationen insieme, Procap, Pro Infirmis und Inclusion Handicap nehmen erfreut zur Kenntnis, dass in der Schweiz erstmals überhaupt eine Klage wegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen gutgeheissen worden ist. Das Bad hatte Schülern und Schülerinnen mit geistigen und körperlichen Behinderungen den Zugang verweigert. Die Behindertenorganisationen erhoffen sich von diesem Urteil eine schweizweite Signalwirkung.

Medienmitteilung vom 21. März 2017 (PDF)


Menschen mit Hirnverletzung - mehr Verständnis ist nötig

Zürich, 6. März 2017 / Vom 13. bis 18. März ist Brainweek, die Woche des Gehirns. In der Schweiz erleiden rund 16'000 Menschen jährlich einen Schlaganfall und ca. 4‘000 ein Schädel-Hirn-Trauma als Folge eines Unfalls. Die Folgen sind für die Betroffenen und deren Angehörigen oft sehr schwerwiegend. Peter Zangger, Neurologe und Mitgründer von FRAGILE Suisse im Interview.

Medienmitteilung vom 6. März 2017


Genug zum Überleben – aber auch zum Leben?

Bern, 28. November 2016 / Wer eine Behinderung hat, ist überdurchschnittlich oft von Armut betroffen. Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen vom 3. Dezember werden Betroffene und Organisationen mit Anlässen in der ganzen Schweiz mit dem Motto "Genug zum Überleben - aber auch zum Leben?" auf diesen Missstand aufmerksam machen. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wird das Anliegen mit einem Aufruf würdigen.

 

Medienmitteilung vom 28. November 2016 (PDF)


Frohe Festtage trotz Hirnverletzung

Zürich, 28. November 2016 / Die Festtage sind für Menschen mit Hirnverletzung und ihre Angehörigen häufig eine belastende Zeit. Einsamkeit, Stress oder Krankheitsbewältigung können Weihnachten und den Jahreswechsel trüben. Vom 5. bis 10 Dezember bietet FRAGILE Suisse deshalb anlässlich der Themenwoche "Festtage – ein Grund zu feiern!?" Betroffenen und Angehörigen eine Plattform, die sich dieser turbulenten Zeit widmet.

Medienmitteilung vom 28.11.2016


Das Leben nach einem Schlaganfall

Am 29. Oktober 2016 ist Welt-Schlaganfall-Tag. In der Schweiz erleiden rund 16‘000 Menschen jährlich einen Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt. Einige der Folgen sind sichtbar, andere unsichtbar. FRAGILE Suisse begleitet Betroffene und Angehörige auf ihrem Weg zurück in den Alltag.


Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall

Zürich, 8. Oktober 2015 – Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfall-Tag. In der Schweiz erleiden jährlich 16 000 Menschen einen Schlaganfall – 44 Menschen täglich. Eine schnelle Behandlung ist entscheidend. Jede Minute zählt, um Leben zu retten oder mögliche schwere Folgeschäden zu vermindern.