Radeln für FRAGILE Suisse

Es war ein Bauchentscheid – Vital Stefanini packte im Frühsommer 2016 die Abenteuerlust und er entschied spontan, als Botschafter von Fragile Suisse von seiner Heimatstadt Winterthur bis nach St. Petersburg zu radeln.


Bereits früher war der Sohn des „Immobilienkönigs“ Bruno Stefanini mit seinem Velo in der ganzen Welt unterwegs gewesen. Seine Reisen führten ihn unter anderem nach Rumänien, Bulgarien, die Türkei, China, Thailand und Australien.


Stefanini erlitt 2002 durch einen Fallschirmsprung eine Hirnverletzung. Mit seinen Reisen will er aufzeigen, dass auch Menschen mit Hirnverletzung zu Ausserordentlichem fähig sind.

 

Fazit der Reise

Nach drei Wochen und 2400 Kilometern erreichte Stefanini im Juni 2016 sein Ziel – und lag damit genau in seinem Zeitplan. Jedoch gibt er zu, dass er die Anstrengung - täglich 150 Kilometer zu bewältigen, das heisst 10 Stunden im Sattel - unterschätzt hatte: "Ich hatte vorher nicht trainiert und hatte zudem viel Gepäck dabei." So kam er 8 Kilogramm leichter in St. Peterburg an.


Aufgeben war jedoch nie eine Option. Auch nicht, als er nach wenigen Kilometern in Deutschland sein Navi verlor und sich den restlichen Weg durch Nachfragen und via direkte Autobahnstrecken suchen musste. In gewissen osteuropäischen Ländern wie etwa Polen ist es erlaubt, auf der Autobahn zu radeln.

 

Im russischen TV

Ein Highlight für Stefanini war sein kurzer Auftritt im russischen Fernsehen nach seiner Ankunft in St. Petersburg. Selber spricht er kein Russisch, aber Freunde haben ihm versichert, der Beitrag von MIR 24 TV sei gelungen, auch wenn das Logo von FRAGILE Suisse auf Stefaninis T-Shirt verpixelt wurde. 



Impressionen

Vital Stefanini
Vor dem Start. Bild: Robert Blaser/Winterthurer Zeitung
Vital Stefanini am 16.06.2016 vor dem Ulmer Münster, der mit 162 Metern höchsten Kathedrale der Welt.
Auf einer früheren Reise 2004.