Thema zum Samstag
Unwissendes Verständnis
Details
Kirchgemeinde Nord
Saal 1. OG
Wylerstrasse 5
3014 Bern
Bekannte: Wie geht es dir? Ich: Heute ist mir schwindlig und ich kann mich kaum konzentrieren. Bekannte: Oh ja! Das geht mir auch so....
Wie oft habe ich solche Dialoge schon erlebt. Als ich noch Neuling war mit meiner Hirnverletzung haben mich solche Aussagen verletzt und wütend gemacht. Anteilnahme ist etwas Schönes. Trotzdem! Muss man sich mit allem solidarisieren oder kann man solche Aussagen nicht einfach entgegennehmen? Warum «solidarisieren» wir uns mit Symptomen? Ist es aus Anteilnahme oder Verlegenheit, weil wir nicht wissen, wie wir reagieren sollen? Jedenfalls müssen wir damit umgehen.
Ein weiterer Gedanke drängt sich auf. Wie gut – oder vielleicht sogar schlecht – kann ich selbst Anteil nehmen und Empathie empfinden?
Nicht erforderlich