Ich hatte im März einen Unfall auf der Skipiste. Ein anderer Snowboardfahrer konnte wegen des Eises nicht mehr bremsen und fuhr von hinten in mich. Ich fiel unglücklich mit dem Kopf auf die eisige Piste und erlitt dabei, trotz Tragen eines Helmes, ein Schädel-Hirn-Trauma zweiten Grades und eine Hirnblutung (SAB). Ich wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen und war dort drei Tage auf der Überwachungsstation und dann noch einen Tag auf der Normalstation. Bereits nach vier Tagen wieder durfte ich nach Hause. Sicherlich gehört ein bisschen Glück dazu, dass die Blutung im Gehirn selbstständig sistierte und keine Intervention nötig war. Aber ich bin dennoch überzeugt, dass das Tragen des Helmes noch viel schlimmere Verletzungen verhindert hat. Ich stelle mir immer wieder vor, was jetzt mit mir wäre, wenn ich keinen Helm getragen hätte. Durch meine Arbeit im Gesundheitswesen sehe ich immer wieder die Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas und bin dankbar, dass mich der Helm vor schlimmeren Verletzungen geschützt hat. Dank des Helms konnte ich trotz des Unfalls eine herausfordernde Zweitausbildung im Sommer nach dem Unfall abschliessen. Dank des Helms kann ich wieder im meinem Job arbeiten, meinen Hobbys nach gehen und mein Leben leben. Die Erholung nach einem Schädel-Hirn-Trauma kann lange dauern und braucht viel Geduld, vieles kostet mich seit dem Unfall viel mehr Energie oder endet mit Kopfschmerzen. Auch ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma kann sich noch lange bemerkbar machen - es lohnt sich, einen Helm zu tragen, um eine Verletzung zu verhindern oder zumindest zu lindern.
Corina L.
