Die Borreliose, Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine Krankheit, die durch verschiedene Bakterienarten verursacht wird. Wird sie nicht erkannt oder unzureichend behandelt, kann sie zu dauerhaften Behinderungen führen.
Die Übertragung erfolgt meist durch infizierte Zecken, die menschliches Blut saugen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt, dass sich in der Schweiz jährlich 10 000 Menschen mit Borreliose infizieren. Die Erreger der Lyme-Borreliose gelangen in der Regel innerhalb weniger Stunden in den Blutkreislauf. Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist daher das Risiko, infiziert zu werden. Deshalb ist es wichtig, nach einem Waldspaziergang oder einer Wanderung den Körper und die Kleidung so schnell wie möglich zu untersuchen. Es gibt auch vorbeugende Massnahmen, die Sie in diesem Artikel finden.
Symptome
Das erste Symptom der Lyme-Borreliose ist in der Regel eine lokale Rötung (auch Wanderröte genannt) an der Stelle des Stiches, die sich langsam ausbreitet. Diese Rötung ist meist schmerzfrei, kann aber manchmal mit Brennen und Juckreiz einhergehen. Sie verschwindet in der Regel nach einigen Tagen oder Wochen. Das Ausbleiben einer sich ausbreitenden Rötung schliesst jedoch eine Infektion mit Borreliose nicht aus. Manchmal treten auch grippeähnliche Symptome auf. Dazu gehören allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Gliederschmerzen oder Muskelschmerzen, Fieber oder eine Bindehautentzündung.

