Alles, was man über Zecken wissen muss

Jedes Jahr werden die Warnungen vor Zecken eindringlicher. Aber mal ganz konkret: Was ist eigentlich eine Zecke?

Jedes Jahr werden die Warnungen vor Zecken eindringlicher. Aber mal ganz konkret: Was ist eigentlich eine Zecke?

Quelle: Pexels

Gemäss Duden ist die Zecke eine «grosse Milbe, die sich auf der Haut von Tieren und Menschen festsetzt und deren Blut saugt». Sie kann Krankheiten übertragen. Zecken lauern im hohen Gras, in Sträuchern, im Gebüsch oder auf Feldern, um sich an der Haut eines Wirts festzusaugen und sich von dessen Blut zu ernähren. Zecken durchlaufen drei Entwicklungsstadien: Zunächst sind sie Larven, dann Nymphen, bevor sie ausgewachsen sind. Um in das nächste Stadium zu übergehen, ist jedes Mal eine Blutmahlzeit erforderlich. Sie ernähren sich vom Blut von Tieren und Menschen.

Zeckenstiche werden oft nicht bemerkt, da man sie nicht spürt. Der Speichel der Zecken enthält nämlich betäubende Substanzen, die den Stich schmerzlos machen. Indem sie die Haut betäuben, schwächen sie gleichzeitig das Immunsystem ihrer Opfer, sodass Krankheitserreger den Körper des Wirts befallen können. Die gestochenen Personen spüren nichts und die Zecken können ihnen ungestört Blut entnehmen – manchmal über mehrere Tage hinweg. Während ihrer Mahlzeit können sie das FSME-Virus sowohl auf ihren Wirt übertragen als auch selbst infiziert werden, wenn ihr Wirt Träger des Virus ist. Sobald sie satt sind, lösen sie sich und lassen sich fallen.

Zeckenstiche können verschiedene Infektionserreger übertragen, die Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder die Lyme-Borreliose verursachen – Krankheiten, die zu Hirnverletzungen führen können. Zecken kommen das ganze Jahr über vor, sind jedoch von März bis November besonders aktiv. Bei Spaziergängen in der Natur ist es wichtig, sich zu schützen. In diesem Artikel finden Sie einige Tipps dazu.


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